Apologies, I Have None – Black Everything


Artist: Apologies, I Have None

Titel: Black Everything

Uncle M / Cargo

Vö: 09.05.2014


„London“ von Apologies, I Have None war eins dieser Alben, die wirklich sprachlos gemacht haben. Die Briten hatten 2012 ihre Debüt-LP vorgelegt und dreister Weise einfach sofort alles richtig gemacht. Mit der EP „Black Everything“ gibt es nun endlich neue Musik und natürlich unweigerlich den Druck das Niveau des ersten Albums zu halten.

Es hat sich einiges getan seit dem letzten Tonträger. Die Band hat sich nicht nur auf unzähligen Shows die Finger wund gespielt und die Bühnen mit Bands wie Crazy Arm, The Smith Street Band oder Make Do And Mend geteilt, auch im Personal gab es eine Änderung. Durch das Ausscheiden von Dan Bond ist aus dem Quartett vor Kurzem ein Trio geworden.

Der Name „Black Everything“ verrät eigentlich schon alles über die EP. Apologies, I Have None ertasten düstere Gefilde. Irgendwo zwischen den Brand New Platten „The Devil And God Are Raging Inside My Head“ und Joy Division hat die Band ihren neuen Sound ausgegraben – und dieses Gewand erweist sich als äußerst passend. Die Stimme von Josh McKenzie kämpft sich durch das intensive Klangkonstrukt, das seine Gitarre zusammen mit PJ Shepherd am Bass und Joe Watson am Schlagzeug erzeugt. Die Richtung, die „Foundations“ auf dem Album textlich eingeschlagen hat, hat man auf der EP noch weiter verfolgt und intensiviert.

Apologies, I Have None zeigen mit dieser EP, dass „London“ sicherlich keine Ausnahme war. „Black Everything“ überzeugt mit einem herrlich düsteren Gesamtton und setzt die Diskographie der Band passend fort.

„How the fuck did I not see this coming?“