Buffy, Staffel 9, Teil 4: Willkommen in der Gang


 

Titel: Buffy, Staffel 9, Teil 4: Willkommen in der Gang

Dark Horse Comics / Panini


Es ist mittlerweile schon einige Jahre her, dass die letzte Folge „Buffy“ (im deutschen mit dem grottigen Untertitel „Im Bann der Dämonen“ unterlegt) über die Bildschirme flimmerte. In 7 Staffeln kämpfte die Jägerin mit ihren Freunden gegen Vampire und alles, was die Unterwelt in Sunnydale sonst noch auf zu bieten hatten.

Die Mischung aus Hochglanz-Serie und Horror-Trash hat „Buffy“ einen sehr speziellen Charme verliehen. An eben diesem Konzept orientiert sich auch die äußerst gelungene Comic-Umsetzung.
Anders als bei anderen Comic-Serien lief dieser allerdings nicht parallel zur Serie, sondern führt die Geschichte fort. Auch für die mittlerweile neunte Staffel (die zweite Comic-Staffel) ist immer noch der Firefly-Mastermind Joss Whedon verantwortlich.

In der aktuell vierten „Episode“ dieser Staffel geht es um einen neuen Typ Feind: „Zompire“. Ja, tatsächlich eine Mischung aus Vampir und Zombie. Wer auch immer auf die Idee gekommen ist – der Trash-Faktor ist zumindest damit vollkommen abgedeckt. Ganz so schlimm wie es auf dem ersten Blick aussieht, ist die Story rund um diese Viecher, unfreiwilliger Teleportierung und den obligatorischen Kämpfen dann aber doch nicht. Viel mehr bietet die „Episode“ tollen Popcorn-Horror in Comic-Form, mit dem man sich bei gutem Wetter im Liegestuhl durchaus für einige Zeit unterhalten kann.

Die Comic-Charaktere sind im Übrigen Ebenbilder der Schauspieler, die die Rolle in der Serie innehatten. Es wäre auch sicherlich sehr komisch, wenn man die Verbindung von Buffy Summers und Sarah Michelle Gellar plötzlich aufheben würde. Aber auch die Comic-Ichs von Xander und Buffys Schwester Dawn erinnern überdeutlich an die Schauspieler Nicholas Brandon und Michelle Trachtenberg.

Letztendlich ist es einfach sehr erfreulich, dass man den Fans mit diesem Medium selbst über 10 Jahre nach dem Serienende noch neuen Stoff bieten kann, der der Serie qualitativ in nichts nach steht.