Rise Against – The Black Market


Artist: Rise Against

Titel: The Black Market

Interscope / Universal

Vö: 11.07.2014


Rise Against müssen schon lange niemandem mehr beweisen, dass sie eine durch und durch politische Band sind. Dennoch gibt es natürlich auch auf dem jüngsten Werk „The Black Market“ die volle Breitseite an Gesellschaftskritik. Nach drei Jahren ohne neue Veröffentlichung (wenn man mal die B-Seiten Compilation außen vor lässt), wird die Sehnsucht nach frischem Material endlich gestillt.

Wie gerne lassen wir uns doch in Songs wie „The Eco-Terrorist In Me“ (Captain Paul Watson und Sea Shepherd lassen grüßen) oder „I Don’t Want To Be Here Anymore“ von Tim McIlrath entgegen schreien und zum Mitsingen auffordern. Nebenbei rundet der sehr melodische Punkrock/Hardcore-Sound, der schon auf „Endgame“ überzeugen konnte, das Album ab. Der obligatorische „ruhige“ Song des Albums (man denke an „Hero of War“ von „Appeal To Reason“ oder „Roadside“ von „The Sufferer & And The Witness“) darf mit „People Live Here“ natürlich auch nicht fehlen und bietet eine kleine Verschnaufpause, bevor die Platte mit „Bridges“ zum Abschluss noch einmal zur Höchstform aufläuft.

Von den kommerziell sehr erfolgreichen Punkrock-Bands sind Rise Against wahrscheinlich diejenige, der man den Kontakt zu den eigenen Wurzeln noch am ehesten anmerkt. Zwar ist das Quartett aus Chicago nicht mehr ganz so laut wie zu Zeiten von Alben wie „Revolutions Per Minute“ oder „Siren Songs Of The Counter Culture“, Einflüsse von Genre-prägenden Bands wie Black Flag sind allerdings nach wie vor nicht zu leugnen. Auch „The Black Market“ macht da keinen Schritt in die falsche Richtung und ergänzt die bisherige Diskographie um ein weiteres Highlight.


Rise Against (w/ Pennywise & Emily’s Army)
16.11. Frankfurt – Festhalle
17.11. Düsseldorf – Mitsubishi Electric Halle
19.11. Hamburg – O2 World
20.11. Berlin – Velodrom