Vorschau: Hamburg Crash Fest


Zum zweiten Mal holt das Hamburg Crash Fest am 20. August 2014 nationale und internationale Punkrockbands im Rahmen des Hamburger Kultursommers auf die Trabrennbahn Bahrenfeld. Während das Fest im vergangen Jahr mit NOFX, Bad Religion, den Mad Caddies drei kalifornische Bands bot, die von Slime und Montreal als „lokalen“ Supports vertreten wurden, gibt es in diesem Jahr mit blink-182, Frank Turner & The Sleeping Souls, Zebrahead und The Flatliners großartige Acts aus den USA, Großbritannien und Kanada. Hinzu kommt mit der Terrorgruppe eine echte Legende im deutschsprachigen Punkrock. Für alle, die noch zweifeln, ob sich der Besuch lohnt, oder die noch gar nichts vom Hamburg Crash Fest gehört haben, wollen wir an dieser Stelle eine kleine Vorschau auf das wirklich gut zusammen gestellte Line-Up bieten:

 

The Flatliners
Mit „Dead Language“ haben The Flatliners 2013 eins der besten Punkrockalben des Jahres veröffentlicht. Die Band tritt auf Fat Wreck Chords in die Fußstapfen von Genre-Größen wie NOFX, Lagwagon oder No Use For A Name und hat keinerlei Probleme diese auszufüllen. Die Ska-Anteile, die bei der Band früher noch recht präsent waren, sind über die Jahre mehr und mehr rauhem und bissigem Punkrock gewichen.

Deshalb nicht verpassen: Auch wenn die Band als erstes spielt, heißt das nicht, dass der Festival-Tag ruhig beginnt. The Flatliners hören erst auf, wenn Band und Publikum komplett durchgeschwitzt sind.

Anspieltipp: Monumental



Zebrahead

Party & Bier. Zebrahead vertreten die spaßige Seite des Punkrocks und wissen genau, wie man das Publikum mit einbezieht. So werden regelmäßig Fans auf die Bühne geholt oder kurzerhand live neue Songs geschrieben. Im letzten Jahr erschien mit „Call Your Friends“ bereits das zehnte Studioalbum der Band.

 

Deshalb nicht verpassen: Wo Zebrahead ist, ist gute Laune. Selbstverständlich darf da auch die Bar auf der Bühne nicht fehlen.

Anspieltipp: Hell Yeah


 

Terrorgruppe

„Die Terrorgruppe ist zurück!“. Man wollte seinen Augen nicht trauen, doch die Drohung Ankündigung hat Hand und Fuß. Die Band, die sich damals auch für einen Auftritt bei der Talkshow „Arabella“ nicht zu schade war, ist zurück und hat auch gleich eine neue EP im Gepäck. Schon der Name „Inzest im Familiengrab“ zeigt mehr als deutlich, dass man genau da ansetzt wo man 2005 aufgehört hat.

 

Deshalb nicht verpassen: Wer die Band damals noch nicht live zu Gesicht bekam, hat nun endlich die Möglichkeit in den Genuss einer Show der wahnwitzigen Combo zu kommen.

Anspieltipp: Opa


 

Frank Turner & The Sleeping Souls

Wenn man in den letzten paar Jahren auf irgendeinem Festival war, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass man den sympathischen Briten mit seiner Begleitband gesehen hat. Frank Turner ist zurecht überall ein gern gesehener Gast. Die Mischung aus guten Texten, Folk’nRoll und Punkattitude kommt sowohl auf Platte (zuletzt „Tape Deck Heart“, 2013) als auch live bestens an.

 

 

 

 

Deshalb nicht verpassen: Frank Turner & The Sleeping Souls sind derzeit einer der besten Live-Acts. Hier ein Song, da eine kleine Anekdote. Hier stimmt einfach alles. Angucken!

Anspieltipp: Photosynthesis


 

blink-182

Auch wenn das Comeback-Album „Neighbourhoods“ zwar ein sehr unterschiedliches Feedback erhalten hat, kann man den dreien ihren Stellenwert im Pop-Punk nicht streitig machen. Blink-182 sind der Grund warum unzählige Menschen zur Jahrtausendwende angefangen haben E-Gitarre zu spielen. Derzeit bastelt die Band an einem neuen Album, dass der 2012 selbst veröffentlichten EP „Dogs Eating Dogs“ folgt.

 

 

Deshalb nicht verpassen: Egal ob man nun aus Nostalgie an vergangene Tage oder als Fan der neueren Songs im Publikum steht: blink-182 machen definitiv Spaß. Das Zusammenspiel von Mark, Tom und Travis ist bestens abgestimmt. Und vielleicht gibt es ja sogar schon eine Kostprobe vom neuen Album zu hören.

Anspieltipp: What’s My Age Again?


 

Mittwoch, 20. August 2014
Trabrennbahn Bahrenfeld – Hamburg
Einlass: 15:00 Uhr | Beginn: 16:30 Uhr
Tickets: 39 Euro (zzgl. Gebühren)
Weitere Infos: www.hamburger-kultursommer.de