EPs: Jeff Rosenstock, Barbwire Dolls / Rather Raccoon, Big Awesome, Tim Vantol und Knuckle Puck


Momentan erscheinen mal wieder EPs von allen Seiten. Wir haben uns die interessantesten zum Kurz-Review vorgenommen:

Es ist wirklich nicht der Fall, dass Bomb The Music Industry!-Mastermind Jeff Rosenstock uns erinnern müsste, was für großartige Songs er schreiben kann. Mit “Hey Allison!” tut er es aber dennoch in unter zwei Minuten im gewohnten Ausflipp-Sound und kündigt zugleich ein neues Solo-Album an, das im nächsten Jahr bei Side One Dummy erscheinen wird. Als B-Seite gibt es mit “I’m So Gross” noch weiteres Futter zur Wartezeit-Überbrückung. (SideOneDummy Records)

Split-Veröffentlichung! “Revolution” von den Bar Wire Dolls teilt sich eine 7″ mit „Grind Me Down“ und “Wolves Like Us” von Rather Raccoon. Während die Barb Wire Dolls mit brachialen Sound und einem Taxi Driver-Motiv auf ihrer Seite des Covers überzeugen, setzen Rather Raccoon auf Ohrwurmtauglichkeit. Die fast schon poppige Stimme von Liza Raccoon überzeugt besonders beim Song “Grind Me Down”. Los Angeles trifft Bayern auf Augenhöhe. (True Trash Records)

“If We Go Down, We Will Go Down Together” ist kaum sechs Monate alt, da beschenkt Tim Vantol seine Fans schon mit der nächsten Veröffentlichung. Auf der “Basement Sessions”-EP befinden sich  aufs wesentliche herunter gebrochene Versionen von Songs des Albums. Songs wie “Mercy Will Kill Me” gewinnen durch diese neuen Arrangements an Intimität und eignen sich vorzüglich zum Einläuten der Herbst-Sentimentalität. (Uncle M)

Knuckle Puck sind fleißig wie Eichhörnchen und veröffentlichen eine EP nach der anderen. “While I Stay Secluded” ist schon die dritte Veröffentlichung in diesem Jahr und setzt die Diskografie der Band aus Chicago logisch fort. Insgesamt sechs Songs mit dem Besten aus leichtlebigen Pop-Punk ergeben diese kurzweilige EP. Vielleicht kommt ja bald auch endlich mal ein komplettes Album. Wünschenswert wäre es jedenfalls. (Rude Records)

Die “Bird Feeder”-EP ist schon etwas länger draußen und gleichzeitig der Beweis, dass a) guter Emorock noch lange nicht tot ist, und b) von Big Awesome noch sehr viel zu erwarten ist. Das noch sehr junge Label Happy Little Trees beweist mit der Veröffentlichung zudem durchaus Spürsinn für gute kleine Bands. (Happy Little Trees)

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