Owls By Nature / The Lion And The Wolf in Dortmund


Artists: Owls By Nature, The Lion And The Wolf

Ort: FZW, dortmund

Datum: 27.10.2014


The Lion And The Wolf: Er tourt und tourt und tourt. Es verging in diesem Jahr kaum ein Monat in dem The Lion And The Wolf aus Großbritannien nicht hierzulande unterwegs war. Mit dem Support für Owls By Nature setzt der Mann mit dem mächtigen Bart dies nun fort. Auch das Publikum im kleinen Raum des Dortmunder FZWs kann Tom George schnell für sich begeistern. Neben Songs wie “The Hole That It Leaves” oder “Symptoms” ist es vor allem das äußerst sympathische Auftreten, mit dem der Sänger sicher stellt, dass viele der Anwesenden noch einmal vorbei kommen.
Für den letzten Song “Hand Of Applause” bricht Tom dann noch einmal mit dem Verhältnis zwischen Publikum und Bühne und gesellt sich mit seiner Gitarre direkt zu den Anwesenden. Wir freuen uns auf das überfällige Debüt-Album, welches Ende November als Self-Release kommt!

Owls By Nature: “The Forgotten And The Brave” heißt das aktuelle Album der Kanadier, welches hier auf dem Bremer Label Gunner Records veröffentlicht wurde – eben jene kleine Plattenfirma, die uns auch das erste Album von The Gaslight Anthem und die beiden Alben von Arliss Nancy gebracht hat. Owls By Nature schlagen in eine sehr ähnliche Kerbe und schwankt zwischen Genres wie Americana, Folkrock und Country ohne sich wirklich auf eine dieser Klassifizierungen festnageln zu lassen.
Gespielt wird an diesem Abend eine wilde Mixtur aus den bisherigen Alben sowie den einen oder anderen Song des nächsten Albums, welches die Band laut eigener Aussage unmittelbar vor der Tour aufgenommen hat. Besonders Songs wie “Hurricane”, “Ferris Wheel” oder “Heartbreaking Ways” kommen live noch einmal besser zur Geltung als in der Studioversion.
Owls By Nature gelingt es aus einem tristen Montagabend einen großen Konzertabend zu machen. Wir sehen uns auf der nächsten Tour!

Highlight: “All My Friends Are Alcoholics!” –  Owls By Nature holen The Lion And The Wolf auf die Bühne. Zusammen gibt es eine sehr ausgelassene Performance von “Alcoholics”, während der die Spielfreude beider Acts noch einmal extrem deutlich wird.

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