Pears – Go To Prison


Einundzwanzig Minuten! Was bei anderen Bands eine EP wäre, reicht bei Pears für ein komplettes Album – inkl. 10 Songs. Die Band aus New Orleans, der Stadt des Karnevals, kommt ohne selbigen aus. “Go To Prison” verzichtet auf Schnörkel oder Spielereien und geht stattdessen stromlinienförmig nach vorn.

Neben neun Eigenkompositionen ist auch ein Cover vertreten. Und wem könnte man am Besten huldigen, wenn es um Punkrock und Tempo geht? Natürlich die Ramones.
An den 1:19 Rekord mit dem die New Yorker Punk-Legenden ihren Song auf “It’s Alive” herunter schmettern, kommen Pears zwar nicht ganz heran. Sehr schnell unterwegs ist man bei der Cover-Version gemäß dem Stil des restlichen Albums dennoch.

“Grimespree” hat mit einer Länge von fast fünf Minuten fast schon Balladenstatus und lässt das Album auf hoher Note ausklingen – bevor man natürlich sofort wieder auf Play drückt um die wilde Fahrt noch einmal von vorne zu starten.

Am Ende bleibt ein Album, das eigentlich irgendwie zu kurz, zu laut und zu hektisch ist, aber dennoch nicht los lässt und den Hörer auf seine ganz eigene Weise in den Bann zieht. Sicherlich eine der Bands, die man in einem verschwitzten Club erleben sollte, um sie komplett zu erfassen.

Gunner Records / Vö: 31.01.2015

Live gibt es das ganze Spektakel bald zusammen mit Red City Radio:

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