Live: Dark Horses & Dearly Beloved in Berlin


Auf den Tipp eines Freundes sind wir am Samstag zu Dearly Beloved und Dark Horses in den Grünen Salon getigert. Da ich weder Vor- noch Hauptband kannte (abgesehen von zwei Youtube-Videos), war ich sehr gespannt auf beide Bands. Und wir wurden nicht enttäuscht:

Dearly Beloved aus Kanada stimmen ein gefühlt 5-minütiges Intro (inklusive Backdrop mit Videos) an, welchess dank Theremin (kannte ich bis Samstag auch nicht: http://en.wikipedia.org/wiki/Theremin) sehr dramatisch-theatralisch und psychedelisch rüberkommt. Danach gehts dann mit ordentlich hingefetztem Stoner Rock zur Sache – und den beherrschen die 4 Jungs und das Mädel definitiv! Beeindruckend, mit welcher Energie die Band auf der Bühne steht oder über diese fegt – und diese auch gerne in den Publikumsraum hinausträgt. So zieht es Sängerin Niva zwischen die Zuschauer, während sich Bassist Rob auf dem Boden wälzt und Gitarrist Eamon Luftsprünge auf der Bühne vollführt. Die Musik der Queens of the Stone Age trifft auf die Live-Show der Baboon Show! Eine wirklich herausragend gute Show einer talentierten Band, die ordentlich nach vorne geht und die Menge aufrüttelt. Wir haben uns nach dem Konzert gleich am Merch mit Vinyl eingedeckt!

Im Anschluss an Dearly Beloved sind Dark Horses dran – Sängerin Lisa steht während des Elektro/Beat-Intros vor der Bühne und zündet erstmal ein Räucherstäbchen (!) an. Definitiv ruhiger und noch einen Ticken atmosphärischer inszeniert sich die Band aus UK. Zusammen mit den trippigen Bildern auf der Video-Leinwand schaffen es Dark Horses das Publikum in ihren Bann zu ziehen: Dieses danct und feiert die Band, auch wenn der Unterschied zur Vorband sehr stark ist. Fast hat man Mitleid, mit der beat-lastigen Band, nach den derartig energetischen Kanadiern zu spielen.

Alles in allem ein überraschender und vor allem sehr gelungener Abend.

(28.03.2015, Grüner Salon, Berlin)

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