Follow The Mermaid! – Dave Hause & Great Collapse in Hamburg


Poster Dave Hause

Ein Donnerstagabend und Dave Hause lädt zusammen mit “The Mermaid” zum Tanz ins Hamburg Knust. Miese Januar-Stimmung darf bitte an der Gaderobe abgegeben werden.

Wie kann man einen Konzertabend besser beginnen als mit einer ordentlichen Portion Punk Rock? Mit Great Collapse hat Dave Hause einen Support dabei, der direkt aufs Ganze geht. Politischer Punkrock a la Anti-Flag. Das ist natürlich wenig überraschend, schließlich besteht die All Star Band aus (ehemaligen) Mitgliedern von Strike Anywhere, Rise Against, Nations Afire und Set Your Goals.

Das neue Album “Neither Washington Nor Moscow…Again” ist vor einigen Tagen erschienen und neue Songs wie “Southern Exorcism” zünden perfekt zwischen älteren Songs wie “Break In Case Of Emergency”.

Bemerkenswert ist vor allem die mitreißende Energie, mit der Great Collapse ihre kurzen Songs auf die Bühne bringen. Auch wenn das Knust verhältnismäßig groß ist, gewinnt man fast den Eindruck bei einer kleiner Punk Rock Show in einem DIY-Laden zu sein.

 

Um 22 Uhr ist es dann endlich Zeit für den wahren Punk Rock Springsteen (Sorry, Brian Fallon!). Dave Hause hat seine vierköpfige Begleitband “The Mermaid” mitgebracht und ist bestens gelaunt. Ein Set, dass nur aus Hits zu bestehen scheint, schlägt den Bogen zwischen den drei Alben “Bury Me In Philly”, “Devour” und “Resolutions”.

 

Mit The Mermaid ist Dave Hause heute fast auf den Tag genau ein Jahr lang unterwegs und man merkt der Band durchweg an, wie gut man aufeinander abgestimmt ist. Der gleichnamige Song (mit Kayleigh Goldsworthy an der Melodica) wirkt ein bisschen wie das Anthem der fünf.

 

Eins der vielen Highlights dieses Abends ist die äußerst gelungene Cover-Version des Tom Petty Hits “I Won’t Back Down”. Aber natürlich gibt es mit Songs wie “Louisiana” auch ein paar Erinnerungsstücke an Dave Hause’s alter Band, The Loved Ones.

Mit “Dirty Fucker” reiht sich die Band in die Masse der US-Musiker ein, die sich zutiefst für ihren derzeitigen Präsidenten schämen. Statt einem Sorry gibt es mit dem Song aber eher eine kleine Kampfansage.

 

Zum Abschluss gibt es natürlich noch eine Zugabe, die unter anderem die kleinen Hits

“We Could Be Kings” und “With You” beinhaltet und sowohl das Publikum vor der Bühne als auch die Akteure auf selbiger noch einmal antreibt, alles zu geben.

 

Weitere Tourdaten Great Collapse:

 

09.02.2018 DE Lindau – Club Vaudeville

10.02.2018 AT Linz – Kultur Gasthaus Auerhahn Linz

11.02.2018 SI Ljubljana – Gala Hala

12.02.2018 AT Wiener Neustadt – Jugend- und Kulturhaus TRIEBWERK

13.02.2018 CZ Prague – Eternia Smichov

14.02.2018 DE Koblenz – Circus Maximus

15.02.2018 DE Hannover – MusikZentrum Hannover

16.02.2018 DE Hamburg – Logo Hamburg

17.02.2018 DE Essen – Zeche Carl

 

Dave Hause als Support von Brian Fallon & The Howlin Weather:

28.02. Köln, Live Music Hall

01.03. Berlin, Astra

03.03. Nürnberg, Löwensaal

04.03. München, Neue Theaterfabrik

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